Die Kunst der Charaktererstellung



Werte Leser,

 

schon seit längerem wollte ich mich intensiver mit dem Thema Charaktere auseinandersetzen. Wahrscheinlich gibt es dazu schon etliche Blogeinträge, Podcasts oder Videos in den Weiten des Internets, aber ich möchte euch trotzdem meine persönliche Herangehensweise vorstellen. Schließlich sollte sich jeder, egal, ob Autor, Spielleiter oder Künstler mit der Erstellung lebendiger Charaktere beschäftigen, um eine richtig gute Geschichte erzählen zu können – sei es in Form eines Textes, einer RPG-Kampagne oder eines Bildes.

Neben Konflikten, Weltenbau und anderen wichtigen Aspekten, die ich zu einem späteren Zeitpunkt genauer erläutern werden, sind auch Charaktere unentbehrlich, um die Geschichte voranzutreiben oder überhaupt eine Handlung zu erstellen. Das klingt jetzt womöglich etwas trocken, aber keine Angst, werte Leser, das ist es ganz und gar nicht. Sobald ihr den Dreh heraushabt, seid ihr imstande, Charaktere aus dem Stegreif zu erstellen, ohne dass sie sich zu sehr ähneln oder gar gleich sind. Es ist auch keine Schande, sich von Zeit zu Zeit an dem einen oder anderen Klischee zu bedienen. Solange es originell umgesetzt wird, kann es das Wesen eines Charakters weiter ergänzen.

 

Kurze Rede, kurzer Sinn!

 

Ich werde in den nächsten Tagen mit dieser neuen Blogserie starten und euch einen Einblick darauf geben, wie ich meine Charaktere erstelle und ausarbeite. Dazu werde ich verschiedene Ansätze nutzen, die ich euch möglichst genau und mit einigen Beispielen aufzeigen werde. Wie viele Teile diese Serie beinhalten soll, ist noch unklar. Sagen wir, es wird so viele geben, wie es eben braucht, um eine schöne Sammlung an Tipps zur Charaktererstellung beisammen zu haben.

 

Des Weiteren noch ein kurzes Update zu meinem momentanen Schreibprojekt. Wie ihr vielleicht schon wisst, werte Leser, nutze ich die Quarantäne, um jeden Tag fleißig daran zu arbeiten. Ich habe schon jetzt große Fortschritte in meiner Arbeitsweise gesehen und dementsprechende Ergebnisse. Zugegebenermaßen bin ich ein langsamer Schreiber, aber zurzeit bringe auch ich – gezählt seit dem 19. März - einen soliden Tagesdurchschnitt von gut 920 Wörter aufs Papier; mit dem Vermerk, dass ich seit dem 5. April nie weniger als 1000 Wörter geschrieben habe.

Mir ist bewusst, werte Leser, dass es schlussendlich nicht auf die Wörteranzahl ankommt, die ein gutes Buch ausmacht, sondern der Inhalt an sich, aber mir persönlich hilft dieser Maßstab, um am Ball zu bleiben und mich nicht von der Größe meines Projekts unterbringen zu lassen. Ich habe noch viel vor mir, aber ein gutes Stück dieses Weges, habe ich auch schon niedergeschrieben.

 

Heute wird die 50.000 Wortmarke geknackt und ich freue mich wirklich sehr darauf. Es sollte eigentlich ein Klacks werden, weil ich während der nächsten Szene einen etwas anderen Piratenüberfall beschreiben werde. Mehr Infos dazu werden definitiv folgen! Bleibt dran!

 

Mit dem besten Grüßen aus dem Wohnzimmer,

 

Eure AJS