Neues Projekt? Was? Wo?


Werte Leser,

heute ist es wieder einmal so weit. Ich starte meinen x-ten Versuch, regelmäßig Blogeinträge zu schreiben und hoffe wirklich, dass es dieses Mal klappen wird. Ich muss ehrlich zugeben, dass es mir schwerfällt, dieselben Tätigkeiten über einen längeren Zeitraum durchzuziehen – außer wenn ich einen Roman schreibe. Dann läuft alles – oder zumindest – meistens wie am Schnürchen. Komisch, oder?

Wie dem auch sei! In diesem ersten Blogeintrag möchte ich mich nicht als Person vorstellen. Nein, das habe ich ebenfalls schon zigmal durchgekaut. Ich bin zwar nicht mehr dieselbe wie damals, aber das sei jetzt dahingestellt. Lieber möchte ich euch, werte Leser, erklären, woran ich gerade arbeite und was ich genau tue.

Gut! Fangen wir an!

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, habe ich bereits zwei Romane geschrieben (respektive drei, wenn ihr das unveröffentlichte Werk von gut 80.000 Wörtern dazuzählt), aber das reicht natürlich nicht. Als Autor muss man immer dranbleiben, wie bei jedem anderen Beruf. Ihr erwartet jetzt bestimmt, dass ich pflichtbewusst mit dem dritten Teil der Serie «Wolfblut Chroniken» beginne – ‘tschuldigung, weit gefehlt. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich dort jemals wieder weiterschreiben werde, weil ich als Schreiberling nicht zufrieden bin, was ich damals geschrieben habe. Vielleicht liegt es daran, dass sich mich selber immer zu sehr kritisiere. Leider entspricht es trotzdem nicht mehr dem Stil, den ich jetzt verwende. Ich meine, seit der letzten Veröffentlichung sind wie viele Jahre vergangen, 2 oder 3 Jahre? Okay, es sind 3 Jahre! Oje, der Tod für jeden Selfpublisher! Aber nur mit der Ruhe! In ein paar Jahren sieht es ja möglicherweise wieder anders aus und ich schaffe es trotzdem, mich hinzusetzen und diese Serie zu einem gelungenen Abschluss zu bringen.

Legen wir diese Angelegenheit für den Moment beiseite und konzentrieren uns auf das «neue» Projekt. So neu ist es nämlich auch nicht mehr. Einige Ideen zu diesem Buch entstanden nämlich schon von etlichen Jahren, stehen in längst verschollenen Notizbüchern (wo habe ich die schon wieder hin verlegt?) oder geistern seit einer Weile in meinem Kopf herum. Die Geschichten schreien also förmlich danach, niedergeschrieben zu werden. Letzten Sommer habe ich dann auch endlich angefangen, diese Ideen so aufzuschreiben, dass sie ein mehr oder weniger ordentliches Outline ergeben, welches ich erst vor wenigen Tagen nochmals umgeschrieben habe. Tja, es sind nochmals 6 Seiten, nur fürs Outline, hinzugekommen. Das wiederum ergibt Material für locker 120.000 Wörter. Ihr meint, ich übertreibe?

Kann sein, aber was ist mit George R. R. Martin, Terry Goodkind, Bernhard Hennen, Ursula K. LeGuin, etc.? Diese Autoren hatten auch große Ziele, also wieso nicht auch solche Ziele stecken. Die Welt, die ich im Begriff bin, zu erschaffen, bietet mir so viele Möglichkeiten, mich auszutoben, eigene Legenden zu schreiben, einzigartige Charaktere zu entwickeln . . . Ich merke, ich verliere mich gerade wieder.

So! Kurz durchatmen!

Ich möchte diese Leidenschaft unbedingt mit euch teilen, werte Leser! Vor allem in Zeiten wie diesen, in welchen es als kreativer Geist nicht immer einfach ist, seine Arbeit in die Welt zu entlassen, weil alles schon irgendwie geschrieben oder erfunden wurde. Deprimierend, aber leider wahr! Nichtsdestotrotz lasse ich mich davon nicht unterkriegen und bleibe dafür umso mehr am Ball!

 

Zum Abschluss möchte ich noch kurz etwas zu meinem heutigen Schreibfluss erwähnen. Die Uhr zeigt mir erst Mittagszeit an und trotz dieser Uhrzeit habe ich bereits meint tägliches Soll an Wörtern geschrieben. Wie, fragt ihr euch wahrscheinlich.

Die Lösung ist erstaunlich einfach: Ich habe mir heute Morgen zweimal für jeweils eine Stunde einen Wecker gestellt und während dieser Zeit nur geschrieben. Na gut, ich habe mich mehrere Male von meinen süßen Kätzchen ablenken lassen, aber das zählt nicht.

Es hat mich tatsächlich viel weitergebracht als sonst. Ich habe deutlich mehr geschrieben als gestern – und gestern habe ich den ganzen Tag daran gesessen und bei jedem Wort geschwitzt, bevor es endlich im Dokument gelandet ist.

Da diese Methode meinen Schreibfluss so sehr anregt, werde ich diese in Zukunft weiterverfolgen. Täglich, wenn möglich.

 

Holt das Beste aus dieser schwierigen Zeit heraus, werte Leser!

Bleibt gesund!

 

Eure AJS